Warum eigentlich Blometriker?
Das haben mich jetzt schon ein paar Leute gefragt und der Name ist auch nicht selbst erklärend.
Wer viele Passfotos macht, kann aber schon auf die richtige Idee kommen. Wir machen sehr viele Passbilder - und für nahezu alle offiziellen Ausweise werden inzwischen biometrische Passbilder gefordert.
Das mit der Biometrie scheint aber schwierig zu sein - also kommen sehr viele Kunden, die nach:
Dreidimensionalen
arithmetrischen
bometrischen
bionometrische
biotronischen
biotonischen
biosymmetrischen
biosphärischen
biotechnischen
ergomanischen
ergometrischen
geodätischen *neu* :-)
geometrischen
ikonometrischen
isometrischen
isotonischen
isotronischen
metrischen
soziometrischen
symmetrischen
oder eben
BLOMETRISCHEN Passfotos fragen.
(Es gibt noch mindestens zehn weitere Bezeichnungen, die mir aber spontan nicht einfallen)
Für alle anderen Spielarten gibt es Hunderte Websites in allen möglichen Zusammenhängen.
Blometrisch gibt's aber sonst nicht...
Unser Fotogeschäft, dass einstmals der Anlass für diesen Blog war gibt's schon lange nicht mehr. Tatsächlich habe ich einige Zeit darüber nachgedacht, ob ich diesen Blog einfach still lege. Aber andererseits gibt's doch immer mal Sachen, über die ich schreiben mag. Kommentare, Beobachtungen, lustige oder interessante Dinge die ich sehe oder höre..
Montag, 12. September 2011
Donnerstag, 1. September 2011
Sprüche
"Wenn wir Menschen keine Hacken hätten, hätt' ich Spagat gemacht!"
Ein kleines Mädchen nachdem sie beim Spielen mit dem Hackenporsche ihrer Mutter ausgerutscht war
Ein kleines Mädchen nachdem sie beim Spielen mit dem Hackenporsche ihrer Mutter ausgerutscht war
Dienstag, 23. August 2011
In Gedenken an Loriot
Aus gegebenem Anlass unterbreche ich das laufende Programm
Vielen Dank Loriot!
Vielen Dank Loriot!
Donnerstag, 18. August 2011
Hundekot
Bei uns sind Herrchen mit Hunden im Laden durchaus willkommen.
Aber es gibt dann schon auch Grenzen. Wenn nämlich der liebe Wuffi auf die Auslegeware kackt, habe ich damit ein deutliches Problem.
Zwar hat Frauchen den Dreck entfernt, jedoch habe ich später bemerkt (nachdem es immer noch etwas unangenehm roch), dass der Hund auch noch auf den flauschigen Schmutzfänger gekotet hat.
Ich sach ma' *würg*
Aber es gibt dann schon auch Grenzen. Wenn nämlich der liebe Wuffi auf die Auslegeware kackt, habe ich damit ein deutliches Problem.
Zwar hat Frauchen den Dreck entfernt, jedoch habe ich später bemerkt (nachdem es immer noch etwas unangenehm roch), dass der Hund auch noch auf den flauschigen Schmutzfänger gekotet hat.
Ich sach ma' *würg*
Sonntag, 7. August 2011
...and now for something completely different...
Natürlich kann es nach dem Tod Rick Wrights keine Pink Floyd Reunion mehr geben.
Das hindert die verbliebenen drei Pink Floyd Mitglieder aber nicht mal sporadisch miteinander aufzutreten
Im Rahmen der "The Wall" Tour Roger Waters hat sich Dave Gilmour die Ehre gegeben und mit Roger Waters den Song "Comfortably Numb" auf die Bühne gebracht.
Das dazu gehörende (großartige) Video findet sich hier:
http://www.pinkfloyd.com/news/news_release.php
Es ist schön zu sehen, dass Pink Floyd offenbar nicht mehr über Anwälte miteinander kommunizieren!
Das hindert die verbliebenen drei Pink Floyd Mitglieder aber nicht mal sporadisch miteinander aufzutreten
Im Rahmen der "The Wall" Tour Roger Waters hat sich Dave Gilmour die Ehre gegeben und mit Roger Waters den Song "Comfortably Numb" auf die Bühne gebracht.
Das dazu gehörende (großartige) Video findet sich hier:
http://www.pinkfloyd.com/news/news_release.php
Es ist schön zu sehen, dass Pink Floyd offenbar nicht mehr über Anwälte miteinander kommunizieren!
Freitag, 5. August 2011
Titel
Im Antragsformular für HVV Jahresabokarten gibt es gleich an erster Stelle die Rubrik Titel.
Doktoren und Professoren finden wir da selten. Statt dessen hatten wir aber schon:
"Schüler/in"
"Arbeitslos"
"Wohnungssuchend"
"Student/in"
"Rentner/in"
und als Krönung bisher:
"Hausfrau"
Die Titel werden natürlich ergänzt, wenn wir neue haben...
Doktoren und Professoren finden wir da selten. Statt dessen hatten wir aber schon:
"Schüler/in"
"Arbeitslos"
"Wohnungssuchend"
"Student/in"
"Rentner/in"
und als Krönung bisher:
"Hausfrau"
Die Titel werden natürlich ergänzt, wenn wir neue haben...
Mittwoch, 3. August 2011
Bei der Post aufgeschnappt
Vorhin bei der Post am Nebenschalter.
Eine Kundin wünscht ein Packset und die Verkäuferin fragt:
"Verschicken sie es innerhalb Deutschlands?"
Antwort der Kundin:
"Nee, nach Bayern..."
Eine Kundin wünscht ein Packset und die Verkäuferin fragt:
"Verschicken sie es innerhalb Deutschlands?"
Antwort der Kundin:
"Nee, nach Bayern..."
Donnerstag, 28. Juli 2011
Kamera Klassiker Teil 5 - Agfa Optima (Das Original!)
Heute mal ein richtiger Klassiker. Fast könnte man von einer Kult-Kamera reden, wenn es nicht so viele verschiedene davon gäbe.
Das hier ist nun das Originalmodell von 1959. Da Agfa messerscharf analysiert hatte, wo bei den meisten Kunden der Schuh drückt, wurde eine Kamera entwickelt, die sich für damalige Verhältnisse durch eine extrem einfache Bedienung auszeichnet.
Es gibt kaum etwas einzustellen. Die Belichtung erfolgt automatisch und wurde je nach Helligkeitkeit zwischen 1/30 - 1/350sec. geregelt.
Folglich musste der Fotograf nur eine Entfernungseinstellung vornehmen. Dabei fehlen auf der Skala alle exakten Angaben und man wird nur durch Piktogramme zur richtigen Entfernung geführt.
Der Rückspulknopf ist im Normalbetrieb versenkt und wird mit der dahinter liegenden Sperre entriegelt. Er springt dann hoch und man kann den Film zurückspulen.
Die Idee war aber, dass der Film jeweils vom Fotohändler entnommen und beladen wird.
Auf der Rückseite befindet sich ein manuell einstellbares Zählwerk. und der Transporthebel.
Alles in allem eine sehr einfach bedienbare Kamera. Sozusagen die Agfa Box als Kleinbildkamera.
Entsprechend war das Modell extrem erfolgreich.
Diese erste Version wurde von 1959-1962 über eine Million mal gebaut. Schon 1960 wurde ein Nachfolger präsentiert, dem eine lange Reihe von Agfa Optimas folgten.
Die Reihe wurde erst Anfang der 80er mit den Kameras mit Sensorpunkt eingestellt.
Das hier ist nun das Originalmodell von 1959. Da Agfa messerscharf analysiert hatte, wo bei den meisten Kunden der Schuh drückt, wurde eine Kamera entwickelt, die sich für damalige Verhältnisse durch eine extrem einfache Bedienung auszeichnet.
Es gibt kaum etwas einzustellen. Die Belichtung erfolgt automatisch und wurde je nach Helligkeitkeit zwischen 1/30 - 1/350sec. geregelt.
Folglich musste der Fotograf nur eine Entfernungseinstellung vornehmen. Dabei fehlen auf der Skala alle exakten Angaben und man wird nur durch Piktogramme zur richtigen Entfernung geführt.
Der Rückspulknopf ist im Normalbetrieb versenkt und wird mit der dahinter liegenden Sperre entriegelt. Er springt dann hoch und man kann den Film zurückspulen.
Die Idee war aber, dass der Film jeweils vom Fotohändler entnommen und beladen wird.
Auf der Rückseite befindet sich ein manuell einstellbares Zählwerk. und der Transporthebel.
Alles in allem eine sehr einfach bedienbare Kamera. Sozusagen die Agfa Box als Kleinbildkamera.
Entsprechend war das Modell extrem erfolgreich.
Diese erste Version wurde von 1959-1962 über eine Million mal gebaut. Schon 1960 wurde ein Nachfolger präsentiert, dem eine lange Reihe von Agfa Optimas folgten.
Die Reihe wurde erst Anfang der 80er mit den Kameras mit Sensorpunkt eingestellt.
Montag, 25. Juli 2011
Historisches - Offenherzig
Es gab eine Zeit in der wir noch Kameras im sitzen verkauft haben. Die Ladenkette in der sich das folgende zugetragen hat ist aber längst verblichen.
Ich wurde als Azubi im zweiten Lehrjahr als Vertretung für eine Kollegin in einer Filiale in einem anderen Stadtteil Wuppertals eingeteilt
So richtig anders war das nicht, aber es gab eine Auffälligkeit. Es kamen sehr, sehr viele Herren, gerne im etwas gesetzteren Alter, die nur und ausschliesslich von dieser urlaubenden Kollegin bedient werden wollten. Mich würdigten sie keines Blickes und verschwanden meist wortlos wieder.
Teilweise kamen Kunden (nur Männer) auch nur rein, scannten kurz den Laden ab und gingen wieder.
Alle anderen Kund(inn)en verhielten sich völlig normal. Aber die Umsätze meiner Kollegin erreichte ich nicht ansatzweise.
Mit 18 Jahren und noch etwas grün hinter den Ohren konnte ich mir das Kundenverhalten überhaupt nicht erklären.
Nun ja, die Kollegin kam nach zwei Wochen zurück und wir arbeiteten im Anschluß ein paar Tage zusammen - und da ging mir das ein oder andere Licht auf.
Sie kam in einem leichten weißen Sommerkleid, dass den Namen "blickdicht" nicht mal ansatzweise verdiente. Vielmehr war es an den entscheidenden Stellen überraschend transparent und dazu noch extrem luftig geschnitten.
Die richtige Show begann aber erst.
Besagte Herren sahen sie, kamen herein und wünschten praktisch alle, dass ihnen die Kollegin ein technisches Gerät verkauft!? Auch dieses Geheimnis wurde schnell gelüftet.
Sie bat dann den Kunden schon mal Platz zu nehmen, holte inzwischen das entsprechende Gerät (Kamera, Objektiv, Super8 Projektor) aus dem Regal/der Vitrine.
Danach setzte sie sich filmreif dazu. Und zwar immer so, dass ihr Kleid nach vorne fiel und man(n) weit mehr als nur Konturen ihres sehr gut gebauten Körpers sehen konnte.
In Ergänzung zu den visuellen körperlichen Vorzügen hatte die Kollegin noch ein ausgeprägtes verkäuferisches Talent und eine hohe technische Kompetenz.
So verliessen die meisten der Herren das Geschäft beinahe immer mit einer gut gefüllten Plastiktüte und einer gut geleerten Brieftasche.
Sie erwies sich auch als sehr nette und faire Kollegin (wir arbeiteten damals mit einem Verkaufsprämiensystem und da war Fairness und Sportlichkeit nicht immer selbstverständlich). Mal angesprochen auf ihre interessante Verkaufstaktik erklärte sie, dass sie ursprünglich eher zufällig entdeckte, wie gut das funktioniert. Da sie kein Problem damit hatte, im Laden etwas offenherziger angezogen zu sein, machte sie eine Masche daraus und die wurde offenbar sehr gut angenommen...
Ich wurde als Azubi im zweiten Lehrjahr als Vertretung für eine Kollegin in einer Filiale in einem anderen Stadtteil Wuppertals eingeteilt
So richtig anders war das nicht, aber es gab eine Auffälligkeit. Es kamen sehr, sehr viele Herren, gerne im etwas gesetzteren Alter, die nur und ausschliesslich von dieser urlaubenden Kollegin bedient werden wollten. Mich würdigten sie keines Blickes und verschwanden meist wortlos wieder.
Teilweise kamen Kunden (nur Männer) auch nur rein, scannten kurz den Laden ab und gingen wieder.
Alle anderen Kund(inn)en verhielten sich völlig normal. Aber die Umsätze meiner Kollegin erreichte ich nicht ansatzweise.
Mit 18 Jahren und noch etwas grün hinter den Ohren konnte ich mir das Kundenverhalten überhaupt nicht erklären.
Nun ja, die Kollegin kam nach zwei Wochen zurück und wir arbeiteten im Anschluß ein paar Tage zusammen - und da ging mir das ein oder andere Licht auf.
Sie kam in einem leichten weißen Sommerkleid, dass den Namen "blickdicht" nicht mal ansatzweise verdiente. Vielmehr war es an den entscheidenden Stellen überraschend transparent und dazu noch extrem luftig geschnitten.
Die richtige Show begann aber erst.
Besagte Herren sahen sie, kamen herein und wünschten praktisch alle, dass ihnen die Kollegin ein technisches Gerät verkauft!? Auch dieses Geheimnis wurde schnell gelüftet.
Sie bat dann den Kunden schon mal Platz zu nehmen, holte inzwischen das entsprechende Gerät (Kamera, Objektiv, Super8 Projektor) aus dem Regal/der Vitrine.
Danach setzte sie sich filmreif dazu. Und zwar immer so, dass ihr Kleid nach vorne fiel und man(n) weit mehr als nur Konturen ihres sehr gut gebauten Körpers sehen konnte.
In Ergänzung zu den visuellen körperlichen Vorzügen hatte die Kollegin noch ein ausgeprägtes verkäuferisches Talent und eine hohe technische Kompetenz.
So verliessen die meisten der Herren das Geschäft beinahe immer mit einer gut gefüllten Plastiktüte und einer gut geleerten Brieftasche.
Sie erwies sich auch als sehr nette und faire Kollegin (wir arbeiteten damals mit einem Verkaufsprämiensystem und da war Fairness und Sportlichkeit nicht immer selbstverständlich). Mal angesprochen auf ihre interessante Verkaufstaktik erklärte sie, dass sie ursprünglich eher zufällig entdeckte, wie gut das funktioniert. Da sie kein Problem damit hatte, im Laden etwas offenherziger angezogen zu sein, machte sie eine Masche daraus und die wurde offenbar sehr gut angenommen...
Samstag, 23. Juli 2011
Umbau Wedel beendet (aber schon vor ein paar Wochen)
Beim Durchschauen der Posts ist mir aufgefallen, dass mir die Fertigstellung des Umbaus unserer Filiale Wedel durch die Lappen gegangen ist.
Das will ich nun nachreichen.
Ich hatte es in diesem Post schon mal angedeutet, dass in Wedel etwas mehr zu tun sein würde. Genau genommen wurde unser alter Laden dort um einen weiteren vergrößert. In der Zwischenzeit sind meine Kolleginnen in ein Ausweichquartier direkt daneben gezogen.
Seit Mitte Juni ist der neue Laden in voller Größe fertig und er sieht klasse aus.
Der Aufbau erinnert stark an unseren Umbau in Hamburg-Rahlstedt und wird allmählich zu einer Art Corporate Identity. Diese "Cockpits" sind auch wirklich sehr funktional und machen mit verhältnismäßig wenig Aufwand einen sehr guten Eindruck.
Hinten rechts gibt es noch eine große Passbildecke. Die Kartons dürften inzwischen auch eingeräumt sein :-)
Vielleicht bekomme ich ja auch noch ein paar nette Fotos zugeschickt um den Laden etwas schöner zu präsentieren!?
Das will ich nun nachreichen.
Ich hatte es in diesem Post schon mal angedeutet, dass in Wedel etwas mehr zu tun sein würde. Genau genommen wurde unser alter Laden dort um einen weiteren vergrößert. In der Zwischenzeit sind meine Kolleginnen in ein Ausweichquartier direkt daneben gezogen.
Seit Mitte Juni ist der neue Laden in voller Größe fertig und er sieht klasse aus.
Der Aufbau erinnert stark an unseren Umbau in Hamburg-Rahlstedt und wird allmählich zu einer Art Corporate Identity. Diese "Cockpits" sind auch wirklich sehr funktional und machen mit verhältnismäßig wenig Aufwand einen sehr guten Eindruck.
Hinten rechts gibt es noch eine große Passbildecke. Die Kartons dürften inzwischen auch eingeräumt sein :-)
Vielleicht bekomme ich ja auch noch ein paar nette Fotos zugeschickt um den Laden etwas schöner zu präsentieren!?
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