Die üblichen Silvestergrüße waren getauscht, aber meine Kollegin wollte noch das letzte Wort haben:
"Na, dann lassen sie sich mal ordentlich knallen..."
Bevor wir vor lachen vor und hinter'm Tresen zusammen gesunken sind, haben wir etwas erstaunt geguckt...
Aber sie ist nicht rot geworden.
Unser Fotogeschäft, dass einstmals der Anlass für diesen Blog war gibt's schon lange nicht mehr. Tatsächlich habe ich einige Zeit darüber nachgedacht, ob ich diesen Blog einfach still lege. Aber andererseits gibt's doch immer mal Sachen, über die ich schreiben mag. Kommentare, Beobachtungen, lustige oder interessante Dinge die ich sehe oder höre..
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Montag, 27. Dezember 2010
Lässige Kunden
Nach den hektischen Vorweihnachtstage ist die ausgeprägte Lässigkeit der Kunden heute ein starker Kontrast.
Während letzte Woche auch zwei Minuten Wartezeit mit heftigem Stirnrunzeln quittiert wurden, hatten wir vorhin bei einem Riesenansturm mit gleichzeitig Bewerbungsfotos, HVV-Jahresabo und diversen anderen Sachen mal eine etwas längere Standzeit - und alle Kunden meinten unisono: " Nur keine Hektik, wir haben Zeit"
Überhaupt ist das heute ein etwas ulkiger Tag.
Es ist erfreulich viel Betrieb und wirklich alle Kunden sind fröhlich und gut gelaunt - nicht wie sonst "nur" 90% :-)
Während letzte Woche auch zwei Minuten Wartezeit mit heftigem Stirnrunzeln quittiert wurden, hatten wir vorhin bei einem Riesenansturm mit gleichzeitig Bewerbungsfotos, HVV-Jahresabo und diversen anderen Sachen mal eine etwas längere Standzeit - und alle Kunden meinten unisono: " Nur keine Hektik, wir haben Zeit"
Überhaupt ist das heute ein etwas ulkiger Tag.
Es ist erfreulich viel Betrieb und wirklich alle Kunden sind fröhlich und gut gelaunt - nicht wie sonst "nur" 90% :-)
Freitag, 24. Dezember 2010
Historisches - Heiligabend Albtraum
Es gibt Tage, an denen sollte in unserer Branche möglichst wenig schief gehen. Heiligabend ist so ein Tag.
Was da nicht klappt, kann nicht mehr gerettet werden und führt im Extremfall zu großen Familiendramen. Also ist man als Fotohändler gut beraten, Termine sehr konservativ zu setzen und zu gewährleisten, dass auch schlimmere Probleme im Produktionsprozess nicht zu unzufriedenen Kunden führen.
Wenn alles gut läuft ist der 24. Dezember aber auch einer der schönsten Tage des Jahres.
Tja, aber manchmal hilft alle Vorsicht nicht.
Der schlimmste 24. Dezember ist mir vor ca. 25 Jahren wiederfahren. Während meines Zivildienstes habe ich an einigen Tagen bei Kollegen ausgeholfen - so auch an jenem Tag.
Ich fuhr frohgemut ins Geschäft, wurde aber schon bei der Ankunft von Kollegen mit sehr grimmigen Gesichtern abgefangen.
Sie eröffneten mir, dass unsere kompletten Fotoarbeiten nächtens verbrannt wurden. Irgendwelche Idioten haben unseren Auslieferungskasten in Rauch aufgehen lassen und dabei drei große Säcke mit Bildern zerstört. Das sind Aufträge für rund 100-150 Kunden, auf die sehnlichst gewartet wurde und die unwiderbringliche Erinnerungen beinhalteten.
Kollegen im Fotohandel können sich das Ausmaß dieser Katastrophe vermutlich gut ausmalen.
Alle anderen mögen sich vorstellen:
Die Baby-Bilder aus den alten Alben, die Fotos der letzten großen Reise, das Poster vom Haustier - für immer zerstört. Damals waren natürlich alle Abzüge Originale. Digitale Backups gab’s noch nicht.
Das ist DER Super-GAU.
Es war kein schöner Arbeitstag. Wir hatten untröstliche Kunden, die wirklich im Laden losgeweint haben.
Allen Kunden war klar, dass uns in diesem Fall überhaupt keine Schuld traf und trotz allen Ärgers waren die meisten doch verständnisvoll.
Zum Glück sind die meisten letzten Tage vor Weihnachten wesentlich unspektakulärer und ich freue mich vor allem auf die letzte Stunde vor Feierabend, die ich immer als besonders feierlich empfinde.
Der Tag ist eben wirklich etwas Besonderes.
In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern des Blogs frohe und besinnliche Weihnachtstage.
Was da nicht klappt, kann nicht mehr gerettet werden und führt im Extremfall zu großen Familiendramen. Also ist man als Fotohändler gut beraten, Termine sehr konservativ zu setzen und zu gewährleisten, dass auch schlimmere Probleme im Produktionsprozess nicht zu unzufriedenen Kunden führen.
Wenn alles gut läuft ist der 24. Dezember aber auch einer der schönsten Tage des Jahres.
Tja, aber manchmal hilft alle Vorsicht nicht.
Der schlimmste 24. Dezember ist mir vor ca. 25 Jahren wiederfahren. Während meines Zivildienstes habe ich an einigen Tagen bei Kollegen ausgeholfen - so auch an jenem Tag.
Ich fuhr frohgemut ins Geschäft, wurde aber schon bei der Ankunft von Kollegen mit sehr grimmigen Gesichtern abgefangen.
Sie eröffneten mir, dass unsere kompletten Fotoarbeiten nächtens verbrannt wurden. Irgendwelche Idioten haben unseren Auslieferungskasten in Rauch aufgehen lassen und dabei drei große Säcke mit Bildern zerstört. Das sind Aufträge für rund 100-150 Kunden, auf die sehnlichst gewartet wurde und die unwiderbringliche Erinnerungen beinhalteten.
Kollegen im Fotohandel können sich das Ausmaß dieser Katastrophe vermutlich gut ausmalen.
Alle anderen mögen sich vorstellen:
Die Baby-Bilder aus den alten Alben, die Fotos der letzten großen Reise, das Poster vom Haustier - für immer zerstört. Damals waren natürlich alle Abzüge Originale. Digitale Backups gab’s noch nicht.
Das ist DER Super-GAU.
Es war kein schöner Arbeitstag. Wir hatten untröstliche Kunden, die wirklich im Laden losgeweint haben.
Allen Kunden war klar, dass uns in diesem Fall überhaupt keine Schuld traf und trotz allen Ärgers waren die meisten doch verständnisvoll.
Zum Glück sind die meisten letzten Tage vor Weihnachten wesentlich unspektakulärer und ich freue mich vor allem auf die letzte Stunde vor Feierabend, die ich immer als besonders feierlich empfinde.
Der Tag ist eben wirklich etwas Besonderes.
In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern des Blogs frohe und besinnliche Weihnachtstage.
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Sofortdruck
Kurz vor dem Fest ist die ganz große Zeit der Sofortdrucke.
Zwar könnten unsere Labore auch noch normale Prints vor Weihnachten fertigen, aber das reicht den meisten Kunden nun nicht mehr.
Also muss sofort gedruckt werden.
Bei uns geht das in zwei Formaten und je nach Größe braucht der Drucker für jedes Blatt 10 (für 10x15) bzw. 20 Sekunden (für 13x18).
Für knapp 100 Fotos in 13x18 braucht's also rund dreißig Minuten. Das kommunizieren wir duchaus offensiv - aber manche Kunden überrascht es dann doch, wenn die dreißig Minuten wirklich eine halbe Stunde dauern :-)
Zwar könnten unsere Labore auch noch normale Prints vor Weihnachten fertigen, aber das reicht den meisten Kunden nun nicht mehr.
Also muss sofort gedruckt werden.
Bei uns geht das in zwei Formaten und je nach Größe braucht der Drucker für jedes Blatt 10 (für 10x15) bzw. 20 Sekunden (für 13x18).
Für knapp 100 Fotos in 13x18 braucht's also rund dreißig Minuten. Das kommunizieren wir duchaus offensiv - aber manche Kunden überrascht es dann doch, wenn die dreißig Minuten wirklich eine halbe Stunde dauern :-)
DB Fahrplan - auf ein Neues...
Nach einer Intervention eines der beteiligten Unternehmen musste ich das Posting über den Regionalfahrplan Fahrplan für die R10 leider löschen.
Das muss mich aber nicht daran hindern, zumindest den interessantesten Teil wiederzugeben.
Noch mal zum Vorgang:
Als HVV Stadtteilbüro habe ich den HVV gebeten, mir einen Fahrplan für eine Regionalbahn zu besorgen, den die Deutsche Bahn kostenlos an ihren Bahnhöfen ausgibt.
Wir fanden es eine gute Idee, diesen Fahrplan als Kundenservice ebenfalls anzubieten. Also hat sich unsere Sachbearbeiterin in unserem Sinne bei der DB stark gemacht und ist auch noch dabei.
Die Antwort, die wir daraufhin von der DB bekommen haben, liess unsere Münder offen stehen.
Ich gebe sinngemäß wieder, was in dem Schreiben einer Vertreterin des Bahnhofmanagements stand:
Sie liess uns wissen, dass eine Ausgabe des Fahrplanes zwar prinzipiell möglich sei, aber dass die dann zufriedenen Kunden in der Folge immer wieder zurück kämen und eine Neuauflage des Planes wünschten und das nicht im Interesse der Bahn sei. Immerhin gäbe es genügend andere Ausgabestellen.
Vor allem die Passage, dass zufriedene Kunden möglicherweise wieder kämen hat unseren Lachmuskel sehr strapaziert. Offenbar kommt das bei der Bahn nicht so oft vor...
Das muss mich aber nicht daran hindern, zumindest den interessantesten Teil wiederzugeben.
Noch mal zum Vorgang:
Als HVV Stadtteilbüro habe ich den HVV gebeten, mir einen Fahrplan für eine Regionalbahn zu besorgen, den die Deutsche Bahn kostenlos an ihren Bahnhöfen ausgibt.
Wir fanden es eine gute Idee, diesen Fahrplan als Kundenservice ebenfalls anzubieten. Also hat sich unsere Sachbearbeiterin in unserem Sinne bei der DB stark gemacht und ist auch noch dabei.
Die Antwort, die wir daraufhin von der DB bekommen haben, liess unsere Münder offen stehen.
Ich gebe sinngemäß wieder, was in dem Schreiben einer Vertreterin des Bahnhofmanagements stand:
Sie liess uns wissen, dass eine Ausgabe des Fahrplanes zwar prinzipiell möglich sei, aber dass die dann zufriedenen Kunden in der Folge immer wieder zurück kämen und eine Neuauflage des Planes wünschten und das nicht im Interesse der Bahn sei. Immerhin gäbe es genügend andere Ausgabestellen.
Vor allem die Passage, dass zufriedene Kunden möglicherweise wieder kämen hat unseren Lachmuskel sehr strapaziert. Offenbar kommt das bei der Bahn nicht so oft vor...
Samstag, 18. Dezember 2010
Tassen
Gegen Zehn gestern Morgen hatten wir eine Kundin, die neben einigen Fotos eine Tasse mit dem Bild ihrer Tochter bestellt hat - für ihren Mann, wie sie mit verschwörerischer Miene anmerkte.
Gegen Abend kam ein Vater mit seiner Tochter rein, deren Gesicht mir wohl bekannt war. Sie zückten einen USB-Stick und die Tochter bestellte eine Tasse - für ihre Mutter wie mit mindestens ebenso verschwörerischem Blick hinzufügte - von exakt dem Foto, dass morgens schon die Mutter für ihren Mann geordert hatte.
Ich war einen Moment unsicher, ob ich da einen kleinen Hinweis geben sollte, habe mich aber dagegen entschieden um niemandem die Überraschung zu verderben.
(Also liebe Kolleginnen im Labor: Wenn ihr zwei Aufträge gleichen Namens bekommt, eine Tasse vom gleichen Motiv zu machen - ist alles richtig :-)
Gegen Abend kam ein Vater mit seiner Tochter rein, deren Gesicht mir wohl bekannt war. Sie zückten einen USB-Stick und die Tochter bestellte eine Tasse - für ihre Mutter wie mit mindestens ebenso verschwörerischem Blick hinzufügte - von exakt dem Foto, dass morgens schon die Mutter für ihren Mann geordert hatte.
Ich war einen Moment unsicher, ob ich da einen kleinen Hinweis geben sollte, habe mich aber dagegen entschieden um niemandem die Überraschung zu verderben.
(Also liebe Kolleginnen im Labor: Wenn ihr zwei Aufträge gleichen Namens bekommt, eine Tasse vom gleichen Motiv zu machen - ist alles richtig :-)
Freitag, 17. Dezember 2010
Any Key
Irgendwie gewinnt die AnyKey-Geschichte ja immer wieder neue Facetten.
Bei unserem Bestellsystem wird eine Namensangabe gefordert. Bei Sofortdrucken reicht uns aber ein Buchstabe.
Also bitten wir unsere Kund(inn)en zuweilen: "Tippen Sie irgeneinen Buchstaben" ein. Auf dem Monitor wird dazu bildschirmfüllend eine Tastatur abgebildet und man muß nur einen Buchstaben auf dem Touch Screen berühren.
So weit so einfach - könnte man meinen.
Für die allermeisten ist es auch kein Problem, aber manche Kunden scheinen das Wort "irgendeinen" nicht so recht umsetzen zu können. Mein (Stamm-)Kunde heute morgen umkreiste Minuten lang (wirklich!) das Tastaturfeld und tippte dann einen Buchstaben - als wenn er erst mal eine innere Auswertung hinsichtlich der Wertigkeit betreiben müsste.
Lustigerweise hat er dann einen getippt, der mit seinem Namen genau gar nichts zu tun hatte - halt irgendeinen...
Bei unserem Bestellsystem wird eine Namensangabe gefordert. Bei Sofortdrucken reicht uns aber ein Buchstabe.
Also bitten wir unsere Kund(inn)en zuweilen: "Tippen Sie irgeneinen Buchstaben" ein. Auf dem Monitor wird dazu bildschirmfüllend eine Tastatur abgebildet und man muß nur einen Buchstaben auf dem Touch Screen berühren.
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| Tippen Sie einen Buchstaben :-) |
Für die allermeisten ist es auch kein Problem, aber manche Kunden scheinen das Wort "irgendeinen" nicht so recht umsetzen zu können. Mein (Stamm-)Kunde heute morgen umkreiste Minuten lang (wirklich!) das Tastaturfeld und tippte dann einen Buchstaben - als wenn er erst mal eine innere Auswertung hinsichtlich der Wertigkeit betreiben müsste.
Lustigerweise hat er dann einen getippt, der mit seinem Namen genau gar nichts zu tun hatte - halt irgendeinen...
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Hamburg im Weihnachtsfieber
Hmmm, weiße Weihnacht ist klasse - aber eine Woche vor Weihnachten ist Schnee irgendwie keine gute Idee.
Vor meinem Laden steppt jetzt nicht unbedingt der Bär und im Laden sieht es seit einer Viertelstunde aus wie auf der Collage zu sehen ist.
Also LEER!
Nun geh ich aber erst mal Schneeschippen :-)
Vor meinem Laden steppt jetzt nicht unbedingt der Bär und im Laden sieht es seit einer Viertelstunde aus wie auf der Collage zu sehen ist.
Also LEER!
Nun geh ich aber erst mal Schneeschippen :-)
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Dafür bin ich zu alt!
Wie ich diesen Spruch hasse - vor allem mit dem Suffix "... und zu dumm".
Heute morgen hatte ich eine ältere Dame, deren alte Kamera in die ewigen Jagdgründe eingegangen war. Sie hatte von ihren Kindern eine neue digitale Kamera bekommen - letztes Jahr Weihnachten.
Bis heute hat sie mit dieser Kamera noch kein Bild gemacht, denn für die Bedienung der neuen Kamera ist sie zu alt und für einen Computer zu dumm, meint sie.
Aber dieses Jahr fährt sie wieder zu ihren Kindern und "die werden doch sicher nach meinen Bildern fragen".
Nun wollte sie eine Kurzeinweisung in ihre neue Kamera, damit sie wenigstens ein paar Fotos vorweisen kann.
Nun sind heutige Digitalknipsen in der Bedienung nicht mehr schwieriger als eine Kleinbildkamera alter Prägung - nur das Medium auf dem fotografiert wird hat sich geändert. Es war trotzdem nicht so einfach der Kundin zu vermitteln, dass sie einfach los fotografieren kann - denn sie ist ja viiiel zu alt um so eine neumodische Kamera zu verwenden.
Am Ende versicherte sie, dass sie es mal probieren will.
Heute nachmittag kam sie wieder rein. Freudestrahlend erzählte sie, dass sie nun ein paar Schneebilder gemacht hat und ganz begeistert von der "neuen" Kamera ist. Deshalb will sie gleich Abzüge, vielleicht sogar ein paar Poster machen lassen.
Keine Rede mehr von "zu alt". Sie war mit Feuereifer bei der Sache, als wir die Fotos in die Bestellstation kopiert haben - und überlegte später sogar vielleicht doch mal mit diesen "Computern anzufangen". Aber sie sei doch schon 78 und vielleicht einfach zu alt dafür.
Ich habe sie ein wenig schärfer angeguckt und wir haben sehr herzlich gelacht.
Niemand, wirklich niemand ist zu alt (oder zu dumm) ein Hobby ruhen zu lassen, nur weil es eine neue Technik gibt.
Heute morgen hatte ich eine ältere Dame, deren alte Kamera in die ewigen Jagdgründe eingegangen war. Sie hatte von ihren Kindern eine neue digitale Kamera bekommen - letztes Jahr Weihnachten.
Bis heute hat sie mit dieser Kamera noch kein Bild gemacht, denn für die Bedienung der neuen Kamera ist sie zu alt und für einen Computer zu dumm, meint sie.
Aber dieses Jahr fährt sie wieder zu ihren Kindern und "die werden doch sicher nach meinen Bildern fragen".
Nun wollte sie eine Kurzeinweisung in ihre neue Kamera, damit sie wenigstens ein paar Fotos vorweisen kann.
Nun sind heutige Digitalknipsen in der Bedienung nicht mehr schwieriger als eine Kleinbildkamera alter Prägung - nur das Medium auf dem fotografiert wird hat sich geändert. Es war trotzdem nicht so einfach der Kundin zu vermitteln, dass sie einfach los fotografieren kann - denn sie ist ja viiiel zu alt um so eine neumodische Kamera zu verwenden.
Am Ende versicherte sie, dass sie es mal probieren will.
Heute nachmittag kam sie wieder rein. Freudestrahlend erzählte sie, dass sie nun ein paar Schneebilder gemacht hat und ganz begeistert von der "neuen" Kamera ist. Deshalb will sie gleich Abzüge, vielleicht sogar ein paar Poster machen lassen.
Keine Rede mehr von "zu alt". Sie war mit Feuereifer bei der Sache, als wir die Fotos in die Bestellstation kopiert haben - und überlegte später sogar vielleicht doch mal mit diesen "Computern anzufangen". Aber sie sei doch schon 78 und vielleicht einfach zu alt dafür.
Ich habe sie ein wenig schärfer angeguckt und wir haben sehr herzlich gelacht.
Niemand, wirklich niemand ist zu alt (oder zu dumm) ein Hobby ruhen zu lassen, nur weil es eine neue Technik gibt.
Dienstag, 14. Dezember 2010
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